Demokratie in Krisenzeiten

Studienergebnisse sind alarmierend!

Wie steht es vor dem Hintergrund verschiedener Krisen – Inflation, Krieg in der Ukraine, Folgen der Coronapandemie, Klimawandel – um die Zufriedenheit der Bevölkerung in Deutschland mit der Demokratie und um das Vertrauen in staatliche und demokratische Institutionen? Verschiedene jüngst erschienene Studien gehen diesen Fragen nach. Die Ergebnisse: alarmierend!

Demokratiezufriedenheit nach Parteipräferenz 

Bei Wähler*innen aller Parteien, mit Ausnahme der AfD, hat die Demokratiezufriedenheit innerhalb eines halben Jahres laut Monitor-Studie Man weiß ja nicht, was die Zukunft bringt ... der Konrad-Adenauer-Stiftung abgenommen – mitunter drastisch. (Angaben in Prozent, Antworten: sehr zufrieden/zufrieden

Auswirkungen der aktuellen Krisen auf  rechtsextreme, menschenfeindliche und antidemokratische Einstellungen in Deutschland

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen distanziert sich ein deutlich größerer Anteil der Mitte der Gesellschaft von demokratischen Werten, Normen und Grundprinzipien als in Erhebungen der Vorjahre.“ So lautet ein alarmierendes Ergebnis der Umfrage der aktuellen Mitte-Studie Die distanzierte Mitte der Friedrich-Ebert-Stiftung e. V., für die die Befragung Anfang 2023 durchgeführt wurde.

Weniger Einkommen – weniger Vertrauen in Demokratie und staatliche Institutionen

Der aktuelle WSI-Verteilungsbericht Einkommensungleichheit als Gefahr für die Demokratie zeigt nicht nur, dass die Einkommensunterschiede sowie die Armutsquote in Deutschland zurzeit sehr hoch sind, sondern auch dass das Gefühl, anerkannt und wertgeschätzt zu werden sowie das Vertrauen in demokratische und staatliche Institutionen stark mit dem Einkommen zusammenhängen.

Foto: freepik

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