Mitbestimmung in Konferenzen

Jetzt nur nicht wegpennen ...

Mentimeter

Hier kannst du interaktive Abstimmungen laufen lassen. Anonym, einfach und ohne Log-in über das Smartphone der Teilnehmenden. So lassen sich Stimmungsbilder, Fragen und Feedback sammeln.
mentimeter.com


Systemisches Konsensieren

Mitbestimmung mal anders: Statt der Zustimmung fragt diese Methode den Widerstand ab. Die Teilnehmer*innen vergeben Punkte für die verschiedenen Optionen: 0 = kein Widerstand, 5 = Bauchschmerzen. Der Durchschnittswert zeigt, ob eine Entscheidung tragbar ist.


Sammeln und diskutieren

Trenne die Phase, in der Ideen oder Vorschläge gesammelt werden, von der Diskussion. Oft driftet eine Ideensammlung in eine Diskussion über und ehe man es sich versieht, diskutiert man einzelne Ideen und andere fallen hinten über.


Zeitwächter*in

Wenn eine Person aus dem Kollegium die Uhr im Blick hat, entlastet das die Moderierenden. Ein gemeinsames Commitment, die Struktur einzuhalten, macht Diskussionen produktiver. Zudem ist die Struktur transparent und alle wissen, wofür wie viel Zeit geplant ist.


Talking Chips

Um das Rederecht fair zu verteilen, können Talking Chips eingesetzt werden. Alle Kolleg*innen erhalten eine gewisse Anzahl, die sie ausgeben können, um eigene Themen einzubringen. Natürlich gilt das nur für Beiträge aus Eigeninitiative.


Smartphone

Ablenkung durch Smartphones kennen viele Lehrer*innen aus dem Klassenraum. Für das Kollegium ist ein Verbot aber nur ratsam, wenn es einen tragfähigen Konsens gibt. Den kann man über das systemische Konsensieren oder Menti-meter herbeiführen. So entscheiden alle gemeinsam, ob das Handy aus bleibt.


Illustration: GoodStudio / shutterstock.com

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